Bei Problemen mit Cannabis beobachtet die Landesstelle gegen die Suchtgefahren (SLS) in Sachsen einen zunehmenden Trend. Für 14 Prozent der im vergangenen Jahr in den Suchtberatungsstellen betreuten Fälle war die Droge Grund der Beratung, wie aus dem Suchtbericht 2024 der SLS hervorgeht.
Damit liegt Cannabis wie schon im Vorjahr auf Platz zwei. Zwar gingen die Beratungsfälle im Vergleich zu 2023 um 200 auf rund 3.400 zurück. Diese Entwicklung sei jedoch aufgrund der Entkriminalisierung im April 2024 erwartbar gewesen. Langfristig geht die SLS von einem steigenden Unterstützungsbedarf aus.