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23.625 Beschäftigte im Gesundheitswesen ohne Impfnachweis

Ein Smartphone wird neben einem Impfbuch gehalten. / Foto: Paul Zinken, Fabian Sommer/dpa/Illustration
Ein Smartphone wird neben einem Impfbuch gehalten. / Foto: Paul Zinken, Fabian Sommer/dpa/Illustration

Mehr als 23.600 Beschäftigte von Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen in Sachsen haben keinen oder keinen vollständigen Nachweis zur einrichtungsbezogenen Impfpflicht vorgelegt. Das geht aus Zahlen hervor, die 12 der 13 sächsischen Gesundheitsämter mit Stand Ende April an das Sozialministerium übermittelten, wie das Ministerium am Freitag mitteilte.

Gut die Hälfte der insgesamt 23.625 Menschen wurden durch die Gesundheitsämter zum Vorlegen der Nachweise aufgefordert. Es sei aber bislang kein Betretungs- oder Tätigkeitsverbot ausgesprochen worden. Zudem wurde auch noch kein Bußgeld gegen einen Beschäftigten oder eine Einrichtung verhängt.

Die meisten Fälle meldete die Stadt Dresden (4863), gefolgt vom Landkreis Bautzen (3498), der Stadt Chemnitz (3010) sowie der Stadt Leipzig (2507). Es folgen die Landkreise Zwickau (2342), Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (2251), Görlitz (1920), Meißen (1500) sowie der Vogtlandkreis (941), der Erzgebirgskreis (440) und der Landkreis Leipzig (353). Die Angaben für den Landkreis Mittelsachsen sind laut Ministerium noch unvollständig, der Landkreis Nordsachsen hat bisher noch gar nicht gemeldet.

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