Eine Klimaschutzaktion der Vereinigung Parents for Future und weiterer Bündnisse hat in Dresden bei extra eingeladenen Politikern kaum Resonanz ausgelöst. Während sich Regierungschef Michael Kretschmer (CDU) wegen der Bundesratssitzung zumindest entschuldigen ließ und SPD-Chefin Kathrin Michel den Klimaschützern einen Termin anbot, reagierten die Büros der Bundestagsabgeordneten Lars Rohwer und Markus Reichel (beide CDU) sowie von Rasha Nasr (SPD) gar nicht, wie Parents-Sprecherin Esther Langer mitteilte.
Klimaschutz muss in Koalitionsgesprächen große Rolle einnehmen
Bei den Verhandlungen in Berlin sei der Klimaschutz bislang weitgehend ausgespart worden, auch wenn die geplanten 100 Milliarden Euro im Sondervermögen ein erster Schritt seien, hieß es. «Im Sondierungspapier finden sich lediglich Bekenntnisse zu den Klimazielen und eine "Beratung" über die Fortsetzung des Deutschlandtickets sowie den Ausbau und die Modernisierung des Öffentlichen Personennahverkehrs.» Aber etwa zum Abbau klimaschädlicher Subventionen gebe es kein Wort.
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