Trotz digitalem Wandel hält Sachsenlotto an seinem Netz von örtlichen Annahmestellen fest, die modernisiert werden sollen. Doch hat die Lottogesellschaft mit Ladenschließungen vor allem auf dem Land zu kämpfen. Wenn Geschäfte schließen und sich kein neuer Partner finde, sollen künftig Automaten eine Alternative bieten, erklärte Vertriebsleiter Marcel Körner. Bis Jahresende sollen zunächst 25 bis 30 solcher Terminals errichtet werden.
«Es ist uns immens wichtig, dass wir im ländlichen Bereich vertreten bleiben», betonte Geschäftsführer Frank Schwarz. Die Annahmestellen seien wichtig für die Sichtbarkeit der Lotto-Angebote und würden auch von jungen Menschen geschätzt. Zudem würden so regionale Geschäfte unterstützt. Die Zahl der Annahmestellen ist den Angaben zufolge im vergangenen Jahr leicht auf 1210 gesunken. 77 Prozent der Spieleinsätze werden dort getätigt.