Die Sektkellerei Rotkäppchen-Mumm erwartet für das kommende Jahr höhere Preise für Sekt, Wein und Spirituosen. Grund seien unter anderem steigende Energiekosten, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Christof Queisser, am Dienstag. Hinzu kommt demnach die Knappheit von Holz, das etwa für Paletten und Weinkisten gebraucht wird. Zudem müsse der Verbraucher damit rechnen, dass nicht immer alle Produkte überall verfügbar seien, so Queisser weiter. Vor diesem Hintergrund sei der Ausblick aufs kommende Jahr leicht eingetrübt.
Für das anstehende Weihnachtsfest und den Jahreswechsel sei das Unternehmen aus Freyburg in Sachsen-Anhalt gut vorbereitet. «Wir erwarten wie im Vorjahr wieder viele kleinere Feiern im Kreis der Familie oder Freunden», sagte Queisser. Pandemiebedingt werde es eher ein Silvester der leiseren Töne. Zudem sei bei den Verbrauchern in der Pandemie eine Rückbesinnung auf bekannte Marken festgestellt worden.
2020 verkaufte das Unternehmen 330 Millionen Flaschen Sekt, Wein und Spirituosen, der Umsatz der Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien GmbH (Freyburg/Burgenlandkreis) lag bei 1,2 Milliarden Euro. Nach Unternehmensangaben kam 2020 jede zweite in Deutschland gekaufte Flasche Sekt aus dem Hause Rotkäppchen-Mumm. Angaben zum Gewinn macht das Unternehmen mit derzeit 997 Mitarbeitern grundsätzlich nicht.