Bittere Heimniederlage gegen Bad Nauheim
Von Henry Müller

Die Eislöwen kamen engagiert aus der Kabine und drängten auf den Ausgleich. In der 44. Minute hatte Helewka die große Chance zum 2:2, traf mit seinem Abschluss jedoch das Torgestänge.
Auch in der Folge bestimmten die Dresdner über weite Strecken das Geschehen und setzten die Gäste zunehmend unter Druck. Suvanto, LeBlanc und Hendreschke sorgten für weitere gefährliche Aktionen, konnten die Defensive der Hessen jedoch nicht überwinden. Bad Nauheim blieb durch Konter gefährlich, doch die Dresdner Defensive konnte diese Situationen entschärfen. In der Schlussphase versuchten die Eislöwen noch einmal alles, fanden gegen die kompakt stehenden Gäste aber keine entscheidende Lücke mehr. Somit mussten sich die Blau-Weißen dem EC-Bad Nauheim mit 1:2 geschlagen geben.

Dresdens Verteidiger Ryan Mackinnen (#4) scheitert an Julius Schulte, dem Keeper der Bad Nauheimer.
Bohuslav Šubr, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Ich bin mit unserem Auftritt heute nicht zufrieden. Die Art und Weise, wie wir in die Partie gestartet sind, war nicht akzeptabel. Viele Dinge, die wir am vergangenen Wochenende gut gemacht haben, konnten wir heute nicht konstant über 60 Minuten abrufen. Wir hatten einen guten Start ins zweite Drittel, haben mit viel Energie gespielt und uns Chancen erarbeitet. Dann haben wir durch eigene Fehler die Gegentore ermöglicht. Bad Nauheim hat konsequent verteidigt und wir haben keinen Weg gefunden, den Ausgleich zu erzielen. Insgesamt war das heute nicht genug. Wir müssen daraus lernen und es am Sonntag besser machen.“
Am 1. November reisen die Dresdner Eislöwen als Tabellenfünfter zu den Kassel Huskies, dem aktuellen Vierten.