Am 13. September öffnen in ganz Sachsen zahlreiche Denkmale ihre Türen und machen Geschichte vor Ort erlebbar. Mehr als 600 Bauwerke können in Sachsen entdeckt werden. Darunter sind auch viele Orte, die ihre Türen sonst nur selten für Besucher öffnen. Unter dem Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“ rückt der Aktionstag in diesem Jahr Verbindungen in den Mittelpunkt. Historische Gebäude, technische Anlagen, Kirchen, Industrie- und Kulturerbestätten geben Einblicke in vergangene Zeiten. Wer sich einen Überblick über die geöffneten Denkmale und Veranstaltungen verschaffen möchte, findet ihn auf der offiziellen Webseite des Tags des offenen Denkmals.
Unter Tage: das Silberbergwerk Freiberg
Am Anfang des Weges stand das Erz. Wie es gewonnen wurde, lässt sich im Silberbergwerk „Reiche Zeche“ Freiberg unmittelbar erleben. Neben der Nutzung als Lehr- und Forschungsbergwerk der TU Bergakademie Freiberg kümmert sich der Förderverein Himmelfahrt Fundgrube Freiberg/Sa. e.V. um die touristische Betreuung des Bergwerks, die Denkmal- und Traditionspflege sowie die Nachwuchsförderung. Die historische Himmelfahrt Fundgrube war im 19. Jahrhundert sogar die größte Grube des sächsischen Silberbergbaus – um 1865 arbeiteten hier fast 2.900 Menschen.
Damit diese Geschichte nicht nur erhalten bleibt, sondern auch vermittelt werden kann, bietet der Förderverein Führungen, Bildungsangebote für Schulen und Ferienprogramme an. Auch die Pflege bergmännischer Traditionen und die Denkmalpflege gehören zur Vereinsarbeit. Zum Tag des offenen Denkmals gibt es Führungen im Stundentakt von 10 bis 16 Uhr durch die Übertage-Anlagen.


