Wenn nächste Woche die Biertischgarnituren auf dem Neumarkt aufgebaut werden, entsteht hier für vier Stunden ein ganz besonderer Begegnungsort. Das Konzept des Gastmahls beruht auf dem Teilen und Miteinander in der Gesellschaft. Die Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen vorbeizuschauen, eine Kleinigkeit zum Essen mitzubringen und diese mit ihren Mitmenschen zu teilen. Mit der Idee baut das Gastmahl Hürden ab und sorgt für einen Austausch zwischen Menschen, die sich sonst vielleicht nie begegnet wären.
Die Idee entstand vor zehn Jahren: Gemeinsam mit weiteren Partnern setzte die Cellex Stiftung erstmals ein Zeichen für Weltoffenheit und so wurde aus einer spontanen Initiative eine heute fest etablierte Tradition im Dresdner Veranstaltungskalender. Auf den ersten Blick wirkt es wie ein riesiges Dresdner Stadtpicknick. Schaut man jedoch genauer hin, findet man hier die Arbeit unzähliger ehrenamtlicher Akteure, welche diesen Tag überhaupt erst möglich machen.
„Beim 10. Gastmahl ‚Dresden is(s)t bunt‘ engagieren sich knapp 50 Ehrenamtliche. Sie packen schon morgens an, damit die Tische richtig stehen, und sie sorgen spät abends dafür sorgen, dass es auf dem Neumarkt aussieht, als wäre nichts gewesen. Dieses Engagement war von Anfang an die zentrale Währung dieses Festes und zeigt, wie viele weltoffene und tolerante engagierte Menschen es in Dresden gibt. Dafür sagen wir danke.“ erzäht Dr. Eva Sturm, Vorständin der Cellex Stiftung.
