Dresden. Er gilt als der Tarn-Profi unter Dresdens „Superblitzern" - doch diesmal macht „HWI-VE 167" eine Ausnahme. Seit Freitagmittag, erstmals gemeldet am 20. Juni um 11:52 Uhr, überwacht der graue Messanhänger an der Heinrich-Zille-Straße Tempo 30. Statt sich wie sonst im Grün zu verstecken, hat er sich diesmal gut sichtbar an den Straßenrand der ruhigen Wohnstraße gestellt.
Superblitzer „HWI-VE 167": Vom Bushäuschen in Leubnitz-Neuostra nach Strehlen
Ein Umzug mit Vorgeschichte: Zuletzt lauerte „167" in der Wilhelm-Franke-Straße in Leubnitz-Neuostra, halb verdeckt hinter einem DVB-Wartehäuschen. Davor verschwand er regelrecht im Gebüsch an der Tännichtstraße in Rochwitz, noch früher postierte er sich an der Fetscherstraße auf Höhe des Uniklinikums - stets bei Tempo 30, stets kaum auszumachen. Weil die Behörde die Standorte aller drei Anhänger regelmäßig wechselt, um Gewöhnungseffekte zu verhindern, liegt schnell daneben, wer die Blitzer-Karte auswendig zu kennen glaubt.