Dresden. Wer in diesen Tagen über die Nossener Brücke fährt, merkt vom Rückbau kaum etwas: Der Verkehr kann die Brücke weiterhin mit je einer Fahrspur pro Richtung nutzen. Und das, obwohl am vergangenen Wochenende bereits erste Teile des Bauwerks demontiert wurden.
Nachdem in den letzten Wochen auf der Nordseite schon Fahrbahnbeläge, Fußwege und die Brückenausstattung entfernt worden waren, ging es nun ans Eingemachte: Fachleute schnitten einzelne Segmente des nördlichen Kragarms - also des seitlichen Überhangs der Brücke - direkt vom Stahlüberbau ab, hoben sie mit einem Mobilkran aus und transportierten sie ab. Dass der Kragarm jetzt fehlt, ist für die Standsicherheit kein Problem: Die Tragfähigkeit der Brücke bleibt unverändert.