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Startschuss für Dresdens Campuslinie: So ändert sich der Verkehr

Blick auf die veränderte Verkehrsführung auf der Nossener Brücke in Dresden, die durch den Bau der neuen Campuslinie bedingt ist.
Vorbereitung auf den Umbau: Das Foto zeigt die Nossener Brücke in Richtung Nürnberger Straße. Ab Montag, dem 1. Juni 2026, wird die dort sichtbare Einspurigkeit für den Verkehr auf die gesamte Kreuzung ausgeweitet, um Platz für den Bau der neuen Straßenbahnstrecke zu schaffen. Foto: Thomas Wolf
Von: Cornelius de Haas
Der offizielle Spatenstich folgt erst am 8. Juni, doch die Auswirkungen sind ab dem 1. Juni spürbar: Die Großbaustelle für die neue Campuslinie startet an der Kreuzung Nossener Brücke/Budapester Straße. Für Autofahrer bedeutet das verengte Spuren, für Radfahrer neue Wege und für Busnutzer eine verlegte Haltestelle

Dresden. Das Großprojekt Campuslinie wirft seine Schatten voraus - und zwar früher, als der Kalender vermuten lässt. Den feierlichen ersten Spatenstich mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert gibt es zwar erst am Montag, den 8. Juni 2026. Spüren werden Autofahrer, Radler und Fußgänger das Vorhaben aber schon eine Woche vorher.

Sperrungen ab 1. Juni: Was sich an der Nossener Brücke ändert

Ab Montag, dem 1. Juni, verengt sich der Verkehr an der großen Kreuzung Nossener Brücke / Budapester Straße / Nürnberger Straße / Chemnitzer Straße spürbar: Pro Richtung bleibt dann nur noch eine Geradeausspur - einzige Ausnahme ist die Budapester Straße stadteinwärts.

Die meisten Abbiegemöglichkeiten bleiben erhalten. Wer allerdings von der Nürnberger Straße nach links in die Chemnitzer Straße will, muss umdenken: Diese Verbindung wird gesperrt, eine Umleitung ist ausgeschildert.

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Campuslinie Dresden: Neue Straßenbahn löst Buslinie 61 ab

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Gleichzeitig wird die marode Nossener Brücke komplett erneuert - weshalb die Vorbereitungen schon im Februar mit umfangreichen Baumfällungen in der Südvorstadt begannen. 

Streit um den Wasaplatz: 145 Millionen Euro Fördergeld in Gefahr

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Während Grüne und SPD für das Projekt werben, zählen CDU, AfD und Team Zastrow zu den Kritikern. Der Baustart an der Nossener Brücke ist damit auch ein Signal: Das Vorhaben nimmt Fahrt auf, während andernorts noch verhandelt wird. 

Ausblick: Erster sichtbarer Schritt eines jahrelangen Umbaus

Die Sperrungen ab dem 1. Juni sind also mehr als eine lokale Unannehmlichkeit - sie sind der erste sichtbare Schritt eines Umbaus, der die Verkehrsführung an Nossener Brücke und Nürnberger Straße über Jahre prägen wird.

Cornelius de Haas
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Cornelius de Haas

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