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Millionen für den Klimaschutz: Dresdens größte Eishalle sichert ihre Zukunft

Vier Männer auf der Eisfläche einer Sporthalle bringen gemeinsam ein großes „Joynext Arena“-Logo auf dem Eis an. Sie nutzen dafür Walzen, Abzieher und eine gelbe Gießkanne. Im Hintergrund ist die leere Zuschauertribüne der Eishalle zu sehen.
Symbolischer Arbeitseinsatz auf dem Eis: Dr. Holger Buchner (CFO Joynext), Stavros Mitrakis (CEO Joynext), Sportbürgermeister Jan Donhauser und Gunnar Krisch (Eigenbetriebsleiter Sportstätten) (v. l. n. r.) besiegeln die Verlängerung der Namensrechte für die Joynext Arena bis Ende 2027. Foto: CdH
Von: Cornelius de Haas
Eishockey, Eislaufen und Großevents verbrauchen massig Energie. Eine verlängerte Partnerschaft bringt der Landeshauptstadt Dresden nun jedoch spürbaren Rückenwind: Sponsoren-Millionen fließen direkt in die grüne Sanierung der beliebten Sportstätte.

Dresden. Die größte städtische Eis- und Ballsporthalle in Dresden wird auch in Zukunft den Namen Joynext Arena tragen. Das ortsansässige Technologieunternehmen hat seinen Sponsoringvertrag mit der Stadt bis Ende 2027 ausgeweitet. Die finanziellen Mittel aus der Partnerschaft fließen direkt in die ökologische Modernisierung der Sportstätte.

Ein Bekenntnis zum lokalen Sport

Seit der Übernahme der Namensrechte im Jahr 2022 hat sich der Titel Joynext Arena im Dresdner Stadtbild etabliert, nun herrscht Gewissheit für die nähere Zukunft. Das Unternehmen und der städtische Eigenbetrieb Sportstätten setzen ihre Zusammenarbeit fort. Die multifunktionale Halle im Ostragehege bleibt damit die sportliche Heimat des Eishockey-Zweitligisten Dresdner Eislöwen und ein zentraler Spielort für überregionale Handball- und Volleyballturniere. Darüber hinaus sichert das Bauwerk ganzjährig Trainingszeiten für den Schul- und Nachwuchssport sowie Eisflächen für das öffentliche Eislaufen und das traditionelle Dresdner Eismärchen.

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Sponsorengelder finanzieren Klimaschutz der Halle

Für die Landeshauptstadt hat die Partnerschaft einen konkreten wirtschaftlichen Nutzen: Die Einnahmen aus dem Verkauf der Namensrechte sind an die nachhaltige Sanierung des ressourcenintensiven Gebäudekomplexes gebunden. In den vergangenen Jahren konnte die Stadtverwaltung mit diesen Geldern bereits deutliche Einsparungen bei der Energieeffizienz erzielen. So wurde die Halle auf sparsame LED-Beleuchtung umgerüstet und an das städtische Fernwärmenetz angeschlossen. Zudem finanzierten die Sponsoren-Millionen eine neue Gebäudeleittechnik sowie eine moderne, sparsamere Kälteanlage für die Eisschnelllaufbahn im Außenbereich.

Sportbürgermeister Jan Donhauser sieht in der Vertragsverlängerung ein wichtiges Signal für den Ausbau der städtischen Infrastruktur. Das Namenssponsoring ermögliche notwendige Investitionen in die zukunftsorientierte Weiterentwicklung der Arena. Laut Donhauser schaffe die Kommune gemeinsam mit dem Unternehmen aus der Region weiterhin professionelle Bedingungen für internationale Veranstaltungen sowie den Breiten- und Spitzensport.

Vom Automobilzulieferer zum Stadtförderer

Für den Namensgeber selbst soll das finanzielle Engagement über reines Marketing hinausgehen. Joynext-Geschäftsführer Stavros Mitrakis betrachtet die Halle als sichtbares Zeichen der Verbundenheit mit der Stadt. Als lokaler Arbeitgeber wolle der Betrieb nicht nur wirtschaftliche Impulse am Technologiestandort setzen, sondern aktiv Verantwortung für das gesellschaftliche Leben und die Sportförderung in Dresden übernehmen.

Das Unternehmen entwickelt vorrangig intelligente Softwarelösungen, Cloud-Dienste und Kommunikationstechnik für vernetzte und autonome Fahrzeuge. Der Zulieferer beschäftigt weltweit rund 1.500 Mitarbeiter, betreibt jedoch in Dresden eines seiner zentralen Entwicklungszentren. Parallel zur Modernisierung der Eisarena treibt der Automobilzulieferer auch eigene Umweltziele am Standort voran: Derzeit stammt mehr als die Hälfte des dort benötigten Stroms aus erneuerbaren Quellen, ein Teil davon direkt von der firmeneigenen Photovoltaikanlage. Bis zum Jahr 2033 will das Unternehmen seine CO2-Emissionen halbieren.

Cornelius de Haas
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Cornelius de Haas

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