Dresden. Erst war er kaum zu sehen, dann stand er beinahe in Flammen: In der Nacht zu Sonntag haben Unbekannte versucht, Dresdens nagelneuen „Superblitzer" an der Meißner Landstraße in Briesnitz in Brand zu setzen. Zwischen 22:50 und 23:40 Uhr bemerkten Passanten das Feuer am Straßenrand und schlugen Alarm. Gemeinsam mit der Polizei löschten sie die Flammen noch, bevor die Feuerwehr eintraf – die Berufsfeuerwehr aus Übigau kontrollierte anschließend nur noch, ob das Feuer ins Innere vorgedrungen war.
Standorte der Superblitzer in Dresden: Wo „159" und „167" jetzt stehen
Seine beiden grauen Brüder blieben bislang verschont und stehen weiter auf Streife durch die Stadt: „HWI-VE 159" lauert an einer Bushaltestelle an der Pirnaer Straße in Eschdorf und nimmt den Verkehr in Richtung Radeberg ins Visier, wo Tempo 30 gilt. „HWI-VE 167" misst in der Wilhelm-Franke-Straße in Leubnitz-Neuostra, ebenfalls in einer Tempo-30-Zone, gut versteckt hinter Gebüsch. Anders als der grüne Neuling bleiben die beiden zwischen Asphalt und Hausfassaden aber meist sichtbar.
Trotz Brandstiftung: Dresdens Superblitzer blitzt weiter
Den Brandstifter dürfte das Ergebnis enttäuschen: Beschädigt wurde nur die Außenhülle, ins Innere drang das Feuer nicht. Der Anhänger blitzt laut Tag24 unverdrossen weiter, auch die gespeicherten Aufnahmen blieben erhalten. Wie hoch der Schaden ausfällt, ist noch offen. Die Polizei ermittelt wegen versuchter Brandstiftung.