Sirenentest am Mittwoch: Um 15 Uhr heulen in Dresden 210 Sirenen
Dresden. Für einen Moment könnte man zusammenzucken, wenn am Mittwoch um 15 Uhr stadtweit die Sirenen anschwellen. Doch der Ton meint keine Gefahr. Zwölf Sekunden lang testet die Stadt ihr Warnsystem, ein Signal, das anschwillt, hält und abklingt, mit einem Gong am Ende. Dahinter steckt der reguläre Probealarm, mit dem geprüft wird, ob die Anlagen im Ernstfall zuverlässig funktionieren.
Dresden testet seine Sirenen viermal im Jahr, jeweils am zweiten Mittwoch eines Quartals. Der nächste Termin nach diesem ist der 13. Januar 2027, ebenfalls um 15 Uhr. Zuletzt war die Stadt am 10. September beim bundesweiten Warntag dabei.
210 Sirenen, auch bei Stromausfall einsatzbereit
Mit 210 Standorten zählt das Dresdner System nach Angaben der Stadt zu den modernsten in Deutschland. Eine Besonderheit: Die Sirenen können nicht nur Töne abgeben, sondern auch gesprochene Durchsagen. So lässt sich eine Warnung bei Bedarf mit konkreten Hinweisen verbinden, etwa was gerade passiert und wie man sich verhalten soll. Fällt der Strom aus, laufen die Anlagen dank Akkus bis zu 48 Stunden weiter.
Weitere Hinweise zur Vorsorge und zum richtigen Verhalten im Ernstfall stehen unter www.dresden.de/sirenen. Einen Handzettel für Notfall und Vorsorge gibt es auf Deutsch und Englisch unter www.dresden.de/feuerwehr im Bereich Zivil- und Katastrophenschutz.