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Karakale im Zoo Dresden bekommen Nachwuchs

Das Karakal-Jungtier Karlos kam im November zur Welt. (Handout) / Foto: -/ Zoo Dresden/dpa
Das Karakal-Jungtier Karlos kam im November zur Welt. (Handout) / Foto: -/ Zoo Dresden/dpa

Im Dresdner Zoo erblickte das Karakal-Jungtier Karlos das Licht der Welt. Seit seiner ersten Vorstellung bei den Besuchern begeistert er mit seiner schnellen Entwicklung und neugierigen Art.

Neues Leben im Dresdner Zoo: Karakal-Kind Karlos

Im Dresdner Zoo hat die Familie der Karakale Zuwachs bekommen: Jungtier Karlos wurde am 17. November von der dreijährigen Mutter Donna geboren, wie der Zoo berichtete. Ein zweites Jungtier kam ebenfalls zur Welt, verstarb jedoch innerhalb der ersten Lebensstunden.

Karlos stellt sich zum ersten Mal den Besuchern vor

Karlos zeigt sich erstaunlich fit und wächst prächtig. Rund sieben Wochen nach seiner Geburt hat er am Dienstag zum ersten Mal die Schauanlage betreten. Mit etwas Glück können die Besucher das Jungtier zusammen mit seiner Mutter dort beobachten.

Vater Harvey ist vorerst von den beiden getrennt, bis sie sich gut eingelebt haben und Karlos noch ein Stück gewachsen ist. Karakale sind Einzelgänger, und die Männchen sind nicht an der Aufzucht beteiligt. Daher war der Kater auch bei der Geburt nicht anwesend. Es ist das erste gemeinsame Jungtier des Elternpaars.

Eine Tradition der Karakale im Dresdner Zoo

Der Zoo Dresden setzt damit eine lange Tradition fort. Laut eigenen Angaben gelang 1937 die weltweit erste Nachzucht dieser Art in Menschenobhut.

Karakale sind von Südafrika bis Zentralasien verbreitet. Sie erreichen ein Alter von etwa 20 Jahren und werden ungefähr einen Meter groß. In der freien Wildbahn erbeuten sie kleine Säugetiere und Vögel und können bis zu drei Meter hoch springen. In den ersten Lebenstagen sind die Jungtiere blind und auf den Schutz der Wurfhöhle sowie des Muttertiers angewiesen. Ab der zweiten Lebenswoche beginnen sie, sich langsam aufzurichten, bis sich mit etwa vier Wochen die charakteristischen Pinselohren entwickeln.

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