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Modernisierung am „Assi-Eck“ in Dresden: Neue Ampelsteuerung für die Neustadt

Eine Nahaufnahme einer grünen Fußgängerampel, die in einer kreisrunden, spiegelnden Glaskugel stark verzerrt dargestellt wird. Das leuchtende grüne Ampelmännchen befindet sich exakt im Zentrum der Kugel.
Grünes Licht für moderne Technik: Am bekannten „Assi-Eck“ wird bis zum 30. Juni 2026 das zentrale Steuergerät der Ampelanlage ausgetauscht und um neue Signalgeber erweitert. Symbolfoto: pixabay/geralt
Von: Cornelius de Haas
Am zentralen Knotenpunkt der Äußeren Neustadt haben umfangreiche Wartungs- und Modernisierungsarbeiten begonnen. Seit dem heutigen Montag, 22. Juni 2026, erneuert die Stadt die Ampelanlage an der Kreuzung von Louisenstraße, Görlitzer Straße und Rothenburger Straße. Bis zum Ende des Monats müssen sich Verkehrsteilnehmer auf Einschränkungen an der vielbefahrenen Kreuzung einstellen.

Dresden. Die Bauarbeiten an der markanten Straßenkreuzung, die im Volksmund als „Assi-Eck“ oder offiziell als „Schiefe Ecke“ bekannt ist, dauern voraussichtlich bis zum Dienstag, 30. Juni 2026. Im Fokus der mehrtägigen Maßnahme steht der vollständige Austausch des zentralen Steuergeräts der Lichtsignalanlage. Zudem ergänzen die Techniker die bestehende Anlage um zusätzliche Signalgeber, um die Verkehrssicherheit für alle Beteiligten zu erhöhen. Parallel zu den technischen Arbeiten nutzt die Stadtverwaltung die nötigen Sperrphasen, um frische Markierungsarbeiten auf der Fahrbahn aufzubringen.

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Provisorische Ampel regelt den Verkehr im Viertel

Da die reguläre Ampelanlage für die Dauer der Modernisierung komplett abgeschaltet werden muss, kommt vor Ort eine mobile Baustellenampel zum Einsatz. Diese übernimmt für die kommenden Tage temporär die Regelung des Verkehrsflusses. Aufgrund des ohnehin engen Straßenraums im Herzen des Szeneviertels sowie des permanent hohen Aufkommens an Fußgängern, Radfahrern und dem Lieferverkehr kann es insbesondere in den Hauptverkehrszeiten zu spürbaren Verzögerungen kommen. Die Verkehrsbehörde bittet alle Verkehrsteilnehmer um erhöhte Aufmerksamkeit im Baustellenbereich.

Die technische Überholung ist Teil der kontinuierlichen Instandhaltung und Anpassung des städtischen Verkehrsrechners. Die asymmetrisch aufeinandertreffenden Straßenachsen machen das „Assi-Eck“ seit jeher zu einem der sensibelsten und am stärksten frequentierten Verkehrspunkte im gesamten Stadtteil. Mit der Installation der neuen Steuerungstechnik und den zusätzlichen Signalgebern soll der Verkehrsfluss künftig auch in Phasen hoher Auslastung stabiler und für Passanten übersichtlicher gestaltet werden.

Cornelius de Haas
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Cornelius de Haas

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