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Kinder aus Dresden haben mitgeplant: Baustart für Spielplatz an der Rathener Straße

Eine Schaukel an Eisenketten hängt scharf im Vordergrund auf einem Spielplatz. Im leicht unscharfen Hintergrund klettern Kinder auf ein Kletternetz und sitzen auf Spielgeräten in einem sonnigen Park.
„Gestaltete Wildnis“ für Kinder: An der Rathener Straße in Dresden-Großzschachwitz starten die Bauarbeiten für einen 400.000 Euro teuren Naturspielplatz mit Matschanlage und Seilbahn. Die Eröffnung ist für Frühjahr 2027 geplant. Symbolbild: pixabay/InfoTimisoara
Von: Cornelius de Haas
Seilbahn, Wasser- und Matschanlage, eine „gestaltete Wildnis" zum Klettern: An der Rathener Straße in Großzschachwitz beginnt der Bau eines neuen Spielplatzes - mit Ideen, die zum Teil von den künftigen Nutzern selbst stammen.

Dresden. In Großzschachwitz rollen bald die Bagger für den Nachwuchs: Am Montag, 17. August 2026, beginnen an der Rathener Straße die Arbeiten für einen neuen Spielplatz. Er entsteht auf der Fläche neben dem Kindergarten Rathener Straße 87; eröffnet werden soll spätestens im Frühjahr 2027.

Das Konzept setzt bewusst auf Natur. „Auf dem neuen Spielplatz wird ein Stück ‚gestaltete Wildnis' zum Spielen entstehen", sagt Sascha Döll, Leiter des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft. Vorhandene Baum- und Strauchgruppen - teils noch aus der früheren Kindergarten-Nutzung, teils nach dem Gebäudeabriss gewachsen - bleiben erhalten und werden mit Spiel- und Bewegungsangeboten kombiniert. So solle ein Ort entstehen, an dem Kinder „spielen, sich bewegen und die Natur erleben können".

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Von der Seilbahn bis zur Matschanlage

Geplant sind unter anderem eine Sandspielfläche, eine Wasser- und Matschanlage, Kletter- und Balancierelemente sowie eine Seilbahn. Dazu kommen Angebote wie Streetball und Tischtennis, ergänzt durch verschiedene Sitzgelegenheiten für Begleiter und Nachbarn.

Kinder haben mitgeplant

Viele Ideen stammen von den künftigen Nutzern selbst. Bei einer Bürgerbeteiligung im März 2024 konnten Kinder, Eltern, Großeltern und Anwohner ihre Wünsche einbringen. Schülerinnen und Schüler der benachbarten Christlichen Grundschule entwarfen sogar ein Modell mit dem Titel „Magisches Paradies", andere Kinder malten oder beschrieben ihre Vorstellungen. Die Anregungen gab die Stadt an das beauftragte Landschaftsarchitekturbüro Mohring weiter, das sie so weit wie möglich in die Planung einfließen ließ.

Was der Spielplatz kostet

Die Gesamtkosten liegen bei rund 400.000 Euro. Den größten Teil trägt das Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft; der Stadtbezirk Leuben steuert 80.000 Euro für den Wasser- und Matschbereich sowie die Streetballanlage bei, die Wohnungsgenossenschaft Aufbau e. G. gibt 10.000 Euro für die Seilbahn. Die landschaftsgärtnerischen Arbeiten übernimmt die Mörbe Landschaftspflege GmbH aus Kubschütz.

Cornelius de Haas
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Cornelius de Haas

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