Logo Die Sachsen News
Nachrichten / Dresden News

Warum jetzt bis zu 20 Büros um Dresdens grüne Zukunft ringen

Blick aus dem schattigen Unterstand einer historischen Holztribüne mit Stühlen auf die weitläufige, grüne Rennbahn der Galopprennbahn Dresden-Seidnitz unter bewölktem Himmel. Weiß umzäunte Laufbahnen erstrecken sich bis zu den Bäumen am Horizont.  Bildunterschrift (234 Zeichen)
Teil der grünen Lebensader: Die Galopprennbahn Dresden-Seidnitz soll zur BUGA 2033 mit Prohlis und den Leubener Kiesseen zu einem großen Erholungsraum verknüpft werden. Der Gestaltungswettbewerb startet im September. Foto: BUGA Dresden 2033 gGmbH
Von: Cornelius de Haas
Wie sieht Dresden im Jahr 2033 aus - grüner, kühler, lebenswerter? Für die Bundesgartenschau ist jetzt ein wichtiger Etappenschritt geschafft, und deutschlandweit wollen Planer daran mitwirken.

Dresden. Die Bundesgartenschau 2033 nimmt Fahrt auf: Der freiraumplanerische Ideen- und Realisierungswettbewerb der BUGA Dresden stößt nach Angaben der Veranstalter bundesweit auf großes Interesse. Mit dem Ablauf der Bewerbungsfrist für den vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Gartenschau erreicht.

Derzeit werden die eingegangenen Teilnahmeanträge geprüft. Im nächsten Schritt sollen bis zu 20 Landschaftsarchitektur- und Freiraumplanungsbüros beziehungsweise Bewerbergemeinschaften ausgewählt werden, die ihre Konzepte und Entwürfe dann im weiteren Verfahren ausarbeiten.

Mehr aus dieser Kategorie

Ab September wird geplant

Über die große Resonanz zeigt sich die BUGA-Spitze erfreut. Das bundesweite Interesse zeige, dass die BUGA Dresden 2033 als zukunftsweisendes Projekt wahrgenommen werde, erklärt Marcel Timmroth, Geschäftsführer der BUGA Dresden 2033 gGmbH; nun blicke man mit Spannung auf die Wettbewerbsphase und freue sich auf kreative Ideen für eine klimaangepasste, lebenswerte Stadt.

Konkret geht es ab September los: Bis zum Jahresende sollen die ausgewählten Planungsteams ihre Konzepte entwickeln. Das erklärte Ziel ist, Lösungen zu schaffen, die weit über das Ausstellungsjahr hinaus wirken und Dresden langfristig einen Mehrwert bringen.

Zwei grüne Lebensadern für die Stadt

Was hinter der Bundesgartenschau steckt, reicht über ein Ausstellungsjahr hinaus. Im Mittelpunkt stehen zwei grüne „Lebensadern", die Stadtteile, Menschen und Natur verbinden sollen.

Die erste betrachtet den neuen Südpark über den Campus der TU Dresden gemeinsam mit der Innenstadt und will dort neue Räume für Innovation, Begegnung und urbane Freiraumqualität schaffen. Die zweite führt die Galopprennbahn Dresden-Seidnitz, Prohlis und die Kiesseen in Leuben zu einem zusammenhängenden Natur-, Erholungs- und Bewegungsraum zusammen.

Entstehen sollen so klimaresiliente Freiräume, attraktive Wegeverbindungen und nachhaltige Grünflächen - gedacht als Motor für Stadtentwicklung, Klimaanpassung und Zusammenhalt, dessen Wirkung weit über das Jahr 2033 hinausreichen soll.

Grüne Zukunft im Blick: Was sonst in der Stadt passiert, lest ihr in den Dresden News.

Cornelius de Haas
Artikel von

Cornelius de Haas

Cornelius de Haas ist für die Inhalte selbst verantwortlich. Es gilt der Kodex der Plattform. Die Plattform prüft und behandelt Inhalte gemäß den gesetzlichen Vorgaben, insbesondere nach dem NetzDG.