Warum jetzt bis zu 20 Büros um Dresdens grüne Zukunft ringen
Dresden. Die Bundesgartenschau 2033 nimmt Fahrt auf: Der freiraumplanerische Ideen- und Realisierungswettbewerb der BUGA Dresden stößt nach Angaben der Veranstalter bundesweit auf großes Interesse. Mit dem Ablauf der Bewerbungsfrist für den vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Gartenschau erreicht.
Derzeit werden die eingegangenen Teilnahmeanträge geprüft. Im nächsten Schritt sollen bis zu 20 Landschaftsarchitektur- und Freiraumplanungsbüros beziehungsweise Bewerbergemeinschaften ausgewählt werden, die ihre Konzepte und Entwürfe dann im weiteren Verfahren ausarbeiten.
Ab September wird geplant
Über die große Resonanz zeigt sich die BUGA-Spitze erfreut. Das bundesweite Interesse zeige, dass die BUGA Dresden 2033 als zukunftsweisendes Projekt wahrgenommen werde, erklärt Marcel Timmroth, Geschäftsführer der BUGA Dresden 2033 gGmbH; nun blicke man mit Spannung auf die Wettbewerbsphase und freue sich auf kreative Ideen für eine klimaangepasste, lebenswerte Stadt.
Konkret geht es ab September los: Bis zum Jahresende sollen die ausgewählten Planungsteams ihre Konzepte entwickeln. Das erklärte Ziel ist, Lösungen zu schaffen, die weit über das Ausstellungsjahr hinaus wirken und Dresden langfristig einen Mehrwert bringen.
Zwei grüne Lebensadern für die Stadt
Was hinter der Bundesgartenschau steckt, reicht über ein Ausstellungsjahr hinaus. Im Mittelpunkt stehen zwei grüne „Lebensadern", die Stadtteile, Menschen und Natur verbinden sollen.
Die erste betrachtet den neuen Südpark über den Campus der TU Dresden gemeinsam mit der Innenstadt und will dort neue Räume für Innovation, Begegnung und urbane Freiraumqualität schaffen. Die zweite führt die Galopprennbahn Dresden-Seidnitz, Prohlis und die Kiesseen in Leuben zu einem zusammenhängenden Natur-, Erholungs- und Bewegungsraum zusammen.
Entstehen sollen so klimaresiliente Freiräume, attraktive Wegeverbindungen und nachhaltige Grünflächen - gedacht als Motor für Stadtentwicklung, Klimaanpassung und Zusammenhalt, dessen Wirkung weit über das Jahr 2033 hinausreichen soll.
Grüne Zukunft im Blick: Was sonst in der Stadt passiert, lest ihr in den Dresden News.