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Gute Nachricht für Autofahrer in Dresden: Blaues Wunder am Wochenende frei

Die hellblaue Stahlkonstruktion des Blauen Wunders spannt sich über die Elbe; am rechten Ufer ist der Brückenpfeiler mit einer weißen Folien-Einhausung für die Sanierungsarbeiten verkleidet, im Vordergrund befindet sich gepflastertes Ufer.
Aufwendige Sanierung hinter Planen: Weil die Arbeiten am Blauen Wunder schneller vorankommen, bleibt die Brücke an diesem Wochenende befahrbar. Im November folgen jedoch drei weitere Wochenendsperrungen für den Portalaufbau. Foto: CdH (Personen per KI entfernt)
Schneller vorangekommen als gedacht: Warum die geplante Sperrung am Blauen Wunder an diesem Wochenende entfällt und wann die Brücke im November für Autos nicht befahrbar sein wird.

Dresden. Wer am Wochenende über das Blaue Wunder will, kann das ohne Umweg tun. Das Wochenende vom 30. Oktober bis 2. November bleibt frei befahrbar, obwohl ursprünglich auch für diese Tage eine Sperrung vorgesehen war. Weil die Bauarbeiten auf der Blasewitzer Seite schneller vorankamen als geplant, ließen sich die Arbeiten schon während der Sperrung in den Herbstferien erledigen.

Drei Sperr-Wochenenden im November

Lange hält die Entwarnung nicht. Für den Aufbau der Portale über der Fahrbahn muss das Blaue Wunder im November dennoch an drei Wochenenden für den Autoverkehr dicht bleiben, jeweils von Freitag, 21 Uhr, bis Montag, 4 Uhr. Betroffen sind die Wochenenden vom 6. bis 9. November, vom 13. bis 16. November und vom 20. bis 23. November.

Wer zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs ist, kommt auch dann über die Brücke. Gesperrt wird jeweils nur für den motorisierten Verkehr.

Baustelle hinter Planen

Dass auf dem Blauen Wunder oft scheinbar niemand arbeitet, hat einen Grund: Der größte Teil läuft hinter Planen-Einhausungen, nach Angaben der Bauleute auch an Wochenenden und im laufenden Verkehr. Derzeit wird die alte Beschichtung abgestrahlt und der Stahl Schicht für Schicht neu geschützt, ganz oben kommt wieder das namensgebende Blau.

Die Sanierung zieht sich noch über Jahre. Die Firma Leonhard Weiss arbeitet seit Mai 2025 an der Brücke, allein der Abschnitt auf der Blasewitzer Seite ist mit rund 17,5 Millionen Euro veranschlagt und soll voraussichtlich 2031 fertig sein.