Dresden. Parallel zur Vorstellung der Entwürfe für die neue Carolabrücke hat der Grünen-Abgeordnete Thomas Löser am Dienstag eine Kleine Anfrage an die Sächsische Staatsregierung eingereicht, wie die Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen mitteilte. Der Stadtentwicklungssprecher und Dresdner Wahlkreisabgeordnete wolle damit ausloten, welche Spielräume für eine wirtschaftlichere und zugleich gestalterisch überzeugende Brückenlösung bestünden.
Hintergrund seien die finanziellen Belastungen der Stadt durch gleich mehrere anstehende Brückenneubauten. Neben der Carolabrücke müssten die Nossener und perspektivisch auch die Budapester Brücke erneuert werden, erklärte Löser. Deshalb sei zu klären, mit welchen technischen und rechtlichen Mitteln sich die Baukosten der Carolabrücke senken ließen.
Konkret thematisiert die Anfrage die Möglichkeit zusätzlicher oder leicht versetzter Pfeiler, geringerer Spannweiten sowie Anpassungen am Lichtraumprofil der Brücke. Zudem werde gefragt, ob der Freistaat die Stadt beim Neubau der Carola- und der Budapester Brücke finanziell unterstützen könne.