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Gegen Hauswand gepresst: Nächtlicher Raubüberfall in Dresden-Neustadt

Symbolbild: Nahaufnahme der Hände eines Tatverdächtigen in Handschellen hinter dem Rücken. Er trägt einen grauen Pullover und eine dunkle Hose, im Hintergrund ist ein Polizeifahrzeug angedeutet.
Nach einem Raubüberfall auf einen 16-Jährigen in der Dresdner Neustadt sitzt ein 18-jähriger Tatverdächtiger in Untersuchungshaft. Die Polizei nahm den vorbestraften Mann noch in der Tatnacht nach einer Sofortfahndung fest. Symbolbild: pixabay
Ein 18-Jähriger gab vor, eine gefährliche Waffe bei sich zu tragen. Wie die Dresdner Polizei den Intensivtäter noch in der Tatnacht schnappte.

Dresden. Ein 18-jähriger Libanese soll am frühen Mittwoch einen 16-Jährigen in der Äußeren Neustadt ausgeraubt haben. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft presste er den Jugendlichen gegen 0.15 Uhr an der Böhmischen Straße gegen eine Hauswand, bedrohte ihn und nahm ihm die Jacke, das Portemonnaie und ein Taschenmesser ab. Der Verdächtige sitzt inzwischen in Untersuchungshaft.

Dabei soll der 18-Jährige vorgegeben haben, eine jederzeit einsatzbereite, gefährliche Waffe bei sich zu tragen. Deshalb ermittelt die Staatsanwaltschaft Dresden unter anderem wegen des Verdachts des schweren Raubes. Die Jacke beziffert sie auf rund 110 Euro, im Portemonnaie steckten über 40 Euro Bargeld.

Festnahme noch in der Tatnacht

Lange auf freiem Fuß war der Verdächtige nicht. Die Polizei leitete sofort eine Fahndung im Umfeld des Tatorts ein und nahm ihn kurz nach der Tat vorläufig fest. Noch am selben Tag beantragte die Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl, den der Ermittlungsrichter am Amtsgericht Dresden antragsgemäß erließ.

Der 18-Jährige ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft bereits erheblich und einschlägig vorbestraft. Bei seiner letzten Verurteilung zu einer Jugendstrafe behielt sich das Amtsgericht Dresden die Entscheidung über eine Bewährung noch vor. Die Ermittlungen dauern an. Bis zu einer möglichen Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung.