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Fehlalarm im Stadion & Flammen in Leuben: Was in Dresden los war

Nächtliche Aufnahme eines beleuchteten Einsatzfahrzeugs der Feuerwehr Dresden mit geöffneten Geräteräumen und Heckklappe. Im Vordergrund verläuft ein roter Löschwasser-Druckschlauch über den nassen, spiegelnden Boden eines Betriebsgeländes.
Nächtlicher Großeinsatz in Dresden-Leuben: Ein Löschfahrzeug der Feuerwehr mit angeschlossenen Schläuchen vor Ort. Auf dem Gelände eines Entsorgungsbetriebs brannte ein großer Abfallhaufen, rund 50 Einsatzkräfte kämpften gegen die Flammen. Foto: Feuerwehr Dresden
Ein verdächtiger Nebel schreckte Hunderte Eishockey-Fans auf – wenig später brannte es am anderen Ende der Stadt gewaltig. Die Bilanz einer bewegten Nacht.

Dresden. Kurz vor dem ersten Bully mussten am Freitagabend alle raus. Im Eissport- und Ballspielzentrum, der JOYNEXT Arena, schlug um 19.27 Uhr die Brandmeldeanlage an, kurz bevor die Dresdner Eislöwen am siebten Spieltag der DEL2 die Blue Devils Weiden empfangen wollten. Die Arena wurde vorsorglich geräumt, die Leitstelle schickte 36 Einsatzkräfte der Wachen Albertstadt, Übigau, Löbtau und Altstadt, wie die Feuerwehr mitteilte.

Ausgelöst hatte die Anlage nach Angaben des Sicherheitsdienstes vermutlich Bühnennebel. Ein Trupp kontrollierte die Halle und fand weder Feuer noch eine andere Gefahr, danach gab die Feuerwehr die Arena wieder frei. 

Eislöwen gewinnen 5:1 gegen Weiden

Beide Mannschaften und die Schiedsrichter einigten sich auf ein verkürztes Warm-up von fünf Minuten und verzichteten auf eine neue Eisaufbereitung. Schließlich begann die Partie um 20 Uhr. Die Eislöwen gewannen mit 5:1, den Endstand erzielte Ricardo Hendreschke in der 59. Minute. Für Dresden war es der vierte Sieg in Folge.

Später Abfallbrand in Leuben

Gut zwei Stunden später rückte die Feuerwehr zum nächsten Einsatz aus. Auf dem Gelände eines Entsorgungsbetriebes an der Straße des 17. Juni in Leuben geriet gegen 21.49 Uhr auf einer Freifläche ein größerer Abfallhaufen in Brand. Zeitweise waren etwa 50 Einsatzkräfte vor Ort.

Den Brand bekam die Feuerwehr unter Kontrolle und reduzierte die Zahl der Kräfte. Weil im Inneren des Haufens Glutnester stecken, zog sie das Brandgut mit Räumtechnik Stück für Stück auseinander. Diese Nachlöscharbeiten würden noch einige Zeit dauern, hieß es. Eine leichte Rauchentwicklung blieb, eine Gefahr für die Bevölkerung bestehe nach Einschätzung der Feuerwehr aber nicht. Für die Dauer des Einsatzes blieb die Straße des 17. Juni gesperrt, weil eine Löschwasserleitung über die Fahrbahn verlegt wurde.