Dresden: Rothermundtpark in Gruna wird saniert und erweitert
Dresden. Im Rothermundtpark in Gruna beginnen von Montag, dem 14. September, an umfangreiche Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten. Sie sollen bis Oktober 2027 dauern, wie die Stadt mitteilte. In dieser Zeit müssen Parkbesucher, Fußgänger und Radfahrer mit Einschränkungen rechnen. Betroffen ist auch der Radverkehr auf dem Weg zwischen der Brücke über den Blasewitz-Grunaer Landgraben und der Rosenbergstraße.
Die intensive Nutzung habe die Wurzelbereiche der alten Bäume stark beansprucht, hieß es zur Begründung. In der nördlichen Erweiterung entsteht deshalb ein neuer Weg, damit sich die Wege im historischen Parkteil entlasten lassen. „Bei der Sanierung und Erweiterung des denkmalgeschützten Rothermundtparks stehen der Erhalt und die behutsame Weiterentwicklung des historischen Ensembles im Mittelpunkt", sagt Dr. Sascha Döll, Leiter des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft. Im historischen Bereich werden Flächen teils entsiegelt und mit einer wassergebundenen Decke versehen, dazu kommen hitzeverträgliche Bäume und Sträucher.
Neue Spielplätze und Rollsportanlage im Rothermundtpark
Für Kinder und Jugendliche ändert sich einiges. Die Rollsportanlage wird saniert, sodass dort künftig mehr Rollsportarten möglich sein sollen. Daneben entstehen ein Basketballkorb, ein Tischkicker und Sitzplätze. In der Erweiterung sind Trampolin, Tischtennisplatte und Reck geplant, der Kleinkindbereich bekommt eine Sandspielfläche. Neu ist auch ein Spielplatz für Kinder von sechs bis elf Jahren.
Viele dieser Punkte gehen auf Anregungen aus der Bürgerbeteiligung zurück. Zwischen April 2024 und Oktober 2025 konnten Anwohner ihre Wünsche einbringen. Am häufigsten genannt wurden die sanierte Rollsportanlage, ein Spielplatz für die mittlere Altersgruppe, schattige Bankplätze und eine Radverbindung zwischen Liebstädter Straße und Rosenbergstraße.
Kosten und Förderung des Projekts
Die Kosten beziffert die Stadt auf rund 1,23 Millionen Euro. Das Geld stammt aus dem EU-Förderprogramm „Nachhaltige integrierte Stadtentwicklung" (EFRE) und aus dem städtischen Haushalt. Die Planung übernimmt das Büro Freiraumentwicklung Ehrler, die Bauarbeiten die GLF Garten- und Landschaftsbau Dresden GmbH.
Weitere Informationen unter www.dresden.de/altgruna-efre