Nach dem Ausbruch eines Tigers in der Nähe von Leipzig stellt sich die Frage, was mit den restlichen acht Großkatzen aus dem privaten Gehege passiert. Die Tierschutzorganisation Vier Pfoten bietet Hilfe bei der Umsiedlung der Tiere in geeignete und artgemäße Einrichtungen an. Dabei ist von behördlicher Seite das weitere Vorgehen noch gar nicht geklärt, hieß es vom zuständigen Landratsamt Nordsachsen. Zuvor müssten die Ermittlungen zur Ursache abgewartet werden.
Derzeit werde geklärt, was konkret angeboten werden kann, sagte eine Sprecherin von Vier Pfoten. Die Organisation habe in Maßweiler in Rheinland-Pfalz eine Auffangstation, in der auch Großkatzen aus privater Hand aufgenommen werden.