Mehrfach am Tag werden Zoo-Bewohner mit Fleisch gefüttert. Ob etwa Löwen, Schlangen oder Greifvögel: Manche Tiere ernähren sich vor allem davon. Aber warum verfüttern Zoos manchmal auch tote Tiere aus eigener Züchtung? 2014 etwa löste der Kopenhagener Zoo weltweit Entsetzen aus, weil er eine gesunde Giraffe getötet und verfüttert hatte.
Ein Zebra-Hengst für Leipzigs Löwen
Leipzigs Zoodirektor Jörg Junhold hatte es vor zwei Jahren als «geübte Praxis» bezeichnet, dass ein Tier, das nicht in anderen Zoos untergebracht werden kann, getötet und verfüttert wird. Zuvor war ein 15 Jahre alter Zebra-Hengst vor Besucherinnen und Besuchern an Löwen verfüttert worden.
«Bei uns werden jeden Tag tote Tiere an andere Tiere verfüttert», berichtet die Sprecherin des Leipziger Zoos, Maria Saegebarth, der Deutschen Presse-Agentur.