Der vergleichsweise kalte Winter hat den Start der Pollensaison in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen verzögert. Entwarnung für Allergikerinnen und Allergiker ist das nach Einschätzung von Fachleuten aber nicht. Insgesamt sei die Entwicklung etwas verzögert, «das bedeutet aber nicht, dass die Belastung geringer werden würde», teilte das Zentrum für Medizin-Meteorologische Forschung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) auf Anfrage mit. Vor allem bei dem aktuellen eher mildem, trockenem und windigem Wetter könne die Konzentration von Erlenpollen «sehr schnell sehr stark werden».
Die Haselblüte habe bereits begonnen, die Hauptblüte stehe kurz bevor. Danach folgen Esche und ab April die Birke - für viele Betroffene der Höhepunkt der Saison.