Egal, ob im Wald, am See oder in der Stadt: Überall gibt es viele Mücken, die eine unbeschwerte Zeit im Freien trüben können. «Es gibt viel Unwissen und Falschinformationen, wenn es um das Thema Mücken geht», sagt Doreen Werner vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF), die zusammen mit dem Friedrich-Loeffler-Institut das Projekt «Mückenatlas» leitet. Die Mithilfe von Hobbyforschern sei ein wichtiges Instrument, um mögliche Bedrohungen in Schach zu halten.
Der Mückenatlas ist ein seit 2012 laufendes Projekt der beiden Institute. Bürgerinnen und Bürger können dort gefangene Mücken einsenden, die wissenschaftlich bestimmt und auf Krankheitserreger untersucht werden. Das ZALF ist ein außeruniversitäres Forschungszentrum des Bundes und der Länder mit Sitz im brandenburgischen Müncheberg.