Sachsen will von Südkorea lernen, wie sich eine alternde Bevölkerung und der Fachkräftemangel im Gesundheitswesen mit Digitalisierung und moderner Technik bewältigen lassen. Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) ist dafür bis Freitag mit Vertretern aus Gesundheitswesen, Pflege und Politik in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul.
Ein Modell für Sachsen?
«Unser Ziel ist es, Einblicke in das südkoreanische Gesundheitswesen zu gewinnen und Ansätze zu identifizieren, die sich mit großer Wahrscheinlichkeit auf den Freistaat Sachsen übertragen lassen», sagte Köpping. In den kommenden Jahren werde der Anteil der über 65-Jährigen in Sachsen weiter steigen. Gleichzeitig bleibe der Fachkräftemangel eine Herausforderung.
Südkorea steht vor ähnlichen Problemen und setzt unter anderem auf einen hohen Digitalisierungsgrad und moderne Technik im Gesundheitswesen. Die Delegation will sich deshalb anschauen, welche Lösungen auch für Sachsen interessant sein könnten.