Es gibt einen Titel in der deutschen Wissenschaft, den nur wenige Universitäten tragen dürfen: Exzellenzuniversität. Die Technische Universität Dresden (TUD) gehört weiterhin dazu.Am 11. März 2026 gaben Wissenschaftsrat und Deutsche Forschungsgemeinschaft bekannt, dass die TUD auch in den kommenden sieben Jahren zu den zehn Exzellenzuniversitäten in Deutschland gehört – als einzige Universität in Ostdeutschland.
Internationale Gutachter hatten die TUD zuvor umfassend geprüft. Bewertet wurden unter anderem Forschungsleistung, Strategie und Zukunftspläne der Universität. Das Ergebnis fiel klar aus. "Die erneute Bestätigung der TUD als Exzellenzuniversität ist eine herausragende Anerkennung der Entwicklung, die wir seit mehr als einem Jahrzehnt vorangetrieben haben", sagte TU-Rektorin Prof. Ursula M. Staudinger. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer sprach von einem "grandiosen Erfolg für die TU Dresden und den Innovations- und Technologiestandort Sachsen“.
Ein Netzwerk als Erfolgsfaktor
Ein besonderes Merkmal der TUD ist ihre enge Zusammenarbeit mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft. Sie arbeitet unter anderem im Forschungsverbund DRESDEN-concept mit zahlreichen außeruniversitären Instituten zusammen. Hinzu kommen Kooperationen mit der Halbleiterindustrie sowie mit dem Biotechnologie-Netzwerk BioSaxony.
Sachsens Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow ergänzte, der Exzellenzstatus strahle weit über die Universität hinaus: "Davon profitiert das gesamte Wissenschaftsland Sachsen.“ Die nächste Förderphase beginnt am 1. Januar 2027.