Leipzig (dpa) -
Wiederholt sich für Cottbus das Dilemma der Vorsaison?
1:4 in Aachen, jetzt nur 1:1 gegen Ulm: Der FC Energie Cottbus ist auf Rang drei der Drittliga-Tabelle abgerutscht. Und nicht nur das. Die Verfolger holen immer weiter auf. Den Lausitzern droht ein Deja-vu. Bereits in der vergangenen Saison verspielten die Cottbus im letzten Saison-Viertel den Aufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga. «Wir haben im Moment Spieler, die nicht die optimale Form haben, speziell im letzten Drittel auf das gegnerische Tor. Das ist keine Kritik, sondern Fakt. Ich bin mir sicher, dass wir das Problem nochmal gelöst bekommen», sagte Trainer Claus-Dieter Wollitz.
Cottbus fand gegen die abstiegsbedrohten Ulmer in keiner Phase des Spiels zu seiner Linie, die Aachen-Klatsche hatte sichtlich Spuren hinterlassen. «Man muss sich mehr Torchancen erspielen, um ein Spiel zu Hause zu gewinnen. Man kann es schludrig nennen», fasste es Wollitz zusammen und legte den Finger in die Wunde: «Wenn man seine eigenen Erwartungen nicht erfüllt, wird man hektisch. Wenn man hektisch wird, macht man Fehler. Auch wenn die Tabellensituation so ist, wie sie ist, das ist ja kein Fallobst, das sind gute Spieler. Vor allem wenn sie nicht permanent unter Druck gesetzt und bearbeitet werden in dieser Situation. Das haben wir nicht geschafft.», sagte «Pele» bei MagentaSport.