Leipzig (dpa) -
Cottbus hadert mit Chancenverwertung und Abwehrverhalten
Diese 1:4-Niederlage bei Alemannia Aachen tut Energie Cottbus richtig weh. Das Gefühl, zu verlieren, hatten die Lausitzer im Jahr 2026 noch nicht. Und auch auf dem Aachener Tivoli sah es lange nicht nach einer Niederlage aus, auch wenn Dominik Pelivan nach dem Spiel beim Pay-TV-Sender MagentaSport einräumte: «Wenn du 1:4 verlierst, ist es zumindest mal nicht unverdient.» Wie auch Trainer Claus-Dieter Wollitz betonte er aber: «Das Ergebnis ist zu hoch. Das darf uns in dieser Phase der Saison nicht passieren. Insofern ist es schon ein leichter Knacks. Wir müssen es schnell abhaken und den Fokus auf das nächste Spiel legen.»
Wollitz ärgerten vor allem zwei Sachen: die Chancenverwertung vornehmlich in Halbzeit eins und die Defensive bei den Gegentoren. «Wir haben die Restverteidigung in der Halbzeit angesprochen. Das 0:1 war ein Standardtor, da haben wir uns selten dämlich angestellt.» Das 0:2 «war im Spielaufbau ein Ballverlust 19 Meter vor unserem Tor, den wir nicht nachverteidigt haben, das war zu billig. Das 1:3 war wieder ein Standardtor. Die Servicespieler von Aachen waren einfach besser als unsere», schimpfte der Coach. Wollitz sagte: «Wir sagen nicht, dass wir die Besten sind, aber wir haben eine Außenseiterchance. Und deshalb darf das Spiel uns keinen Knacks geben, sondern es heißt Mund abputzen und nächste Woche die richtige Antwort geben.»