RB Leipzig hat nach Angaben von AfD-Chef Tino Chrupalla über einen Dritten gebuchte VIP-Tickets für ihn und mehrere sächsische Unternehmer für das Bundesliga-Topspiel gegen den FC Bayern am Samstag storniert. Auf Nachfragen dazu teilte der Verein mit: «Wir bitten um Verständnis, dass wir aus Datenschutzgründen keine Angaben zu einzelnen Ticketbuchungen machen können.» Ergänzend hieß es weiter, Chrupalla habe weder jetzt noch in den vergangenen Jahren einmal auch nur ein Ticket bei RB bestellt.
Fehler wegen Überbuchung?
Dem AfD-Chef zufolge bekam der Organisator der Tickets eine Nachricht vom Verein, in der von einer «ärgerlichen Doppelbuchung» die Rede ist. Die zwölf erworbenen VIP-Karten müssten rückabgewickelt werden.
Von RB hieß es zusätzlich zum Hinweis, dass man sich aus Datenschutzgründen nicht zu einzelnen Buchungen äußere, nur allgemein: «Grundsätzlich kann es bei besonders stark nachgefragten Heimspielen – wie dem am kommenden Wochenende gegen den FC Bayern – in unseren VIP-Bereichen zu Überbuchungen und damit Stornierungen kommen.» Bei mehr als einer Million Besucher pro Saison ließen sich Fehler im Ticketing-System, die entsprechend der Allgemeinen Geschäftsbedingungen umgehend korrigiert würden, nicht gänzlich vermeiden.
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