Tour-de-France-Chef Christian Prudhomme stand vor der historischen Kulisse des Brandenburger Tors und machte den deutschen Radsport-Fans Hoffnung auf einen Grand Départ 2029 im Osten von Deutschland. Der 65-Jährige hob die symbolische Bedeutung hervor, die ein Start des größten Radrennens der Welt in Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen 40 Jahre nach der friedlichen Revolution und dem Fall der Berliner Mauer mit sich bringen würde.
«Das ist ein so wichtiger Jahrestag für die Deutschen. Aber auch für ganz Europa und über Europa hinaus, für alle Menschen, die an die Freiheit glauben», sagte er vor dem Brandenburger Tor. Als Geschenk bekamen die Tour-Organisatoren ein kleines und ein großes Stück der Berliner Mauer.
Initiiert und erarbeitet wurde die Bewerbung vom Verein Grand Départ Allemagne unter Mitwirkung der Länder Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Als offizieller Träger hat der deutsche Radsport-Verband German Cycling sie eingereicht.