Die Zahl von Hassdelikten gegen queere Menschen in Sachsen ist nach Angaben des Sozialministeriums zuletzt gestiegen. 2025 habe die Polizei 163 Taten registriert, die im Zusammenhang mit sexueller Orientierung oder geschlechtlicher Identität gestanden hätten, teilte das Ministerium mit. Drei Viertel der Fälle seien als rechtsmotiviert bewertet worden. 2024 wurden 140 derartige Delikte erfasst.
Sozialministerin Petra Köpping rief dazu auf, Diskriminierung und Ausgrenzung entschieden entgegenzutreten. Es dürfe kein Platz sein für verachtende Einstellungen gegenüber queeren Menschen und vielfältigen Lebensentwürfen. «Die Freiheit und Selbstbestimmung einer jeden Person, so zu leben, wie sie möchte, gehört zu den Grundfesten unserer Gesellschaftsordnung», erklärte die SPD-Politikerin.