Künstliche Intelligenz (KI) und Robotik werden nach Einschätzung der Dresdner Klinikdirektorin und Forscherin Esther Troost immer mehr im Gesundheitswesen Einzug halten. «Neue Wege von der Diagnose zur Therapie stehen im Mittelpunkt einer medizinischen Zukunft, die wir gerade auch in Dresden aktiv und verantwortungsbewusst mitgestalten wollen», sagte die Dekanin der Medizinischen Fakultät an der Technischen Universität Dresden. KI präge die Medizin schon jetzt und werde künftig weiter ausgebaut.
Troost, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie und Radioonkologie am Universitätsklinikum Dresden, verwies auf hier praktizierte Anwendungen wie KI-gestützte Diagnostik und Roboter in der Chirurgie. So besetze Stefanie Speidel seit 2017 eine Professur für Translationale chirurgische Onkologie. Forschungsschwerpunkt der Informatikerin sei die Entwicklung intelligenter Assistenzsysteme für die Chirurgie durch die Verbindung von Robotik und künstlicher Intelligenz.