Beim insolventen Pflegekonzerns Argentum ist die Zukunft einiger Pflegeeinrichtungen in Sachsen und Sachsen-Anhalt weiter ungewiss. Zwar sei im Rahmen eines intensiven Investorenprozesses ein Käufer gewonnen worden, teilte ein Sprecher der Pflegegruppe mit, die Übernahme gelte allerdings nur für einen Teil der Einrichtungen.
Bundesweit betreibt Argentum mehr als 40 Senioren- und Pflegeeinrichtungen, davon vier in Sachsen-Anhalt und sieben in Sachsen. Der Konzern hatte die finanziellen Probleme im Frühjahr mit großen Herausforderungen in der Pflegebranche begründet, wie Fachkräftemangel, steigende Betriebskosten, bürokratische Hürden und unzureichende Finanzierung.
Insgesamt arbeiten rund 2.800 Menschen nach Unternehmensangaben bei der Pflegegruppe. Etwa 3.100 pflege- und betreuungsbedürftige Personen werden in den Einrichtungen versorgt.