Die ostdeutsche Wirtschaft steht vor strukturellen Herausforderungen. Das sagte Ostbeauftragte Elisabeth Kaiser (SPD) in Halle. Sie sprach bei der Jahrestagung des Bundeswirtschaftsministeriums. Für 2025 erwartet die Bundesregierung ein Wachstum von 0,3 Prozent. Das liegt leicht über dem Bundesdurchschnitt. Doch das Wachstum trägt sich industriell noch nicht selbst.
Fehlende Konzernzentralen als zentrales Problem
Kaiser nannte mehrere Schwachpunkte. Energiepreise belasten energieintensive Branchen stark. Der Fachkräftemangel wächst durch den demografischen Wandel. Forschung und Entwicklung sind in vielen Betrieben wenig ausgeprägt. Konzernzentralen fehlen im Osten weitgehend. Deshalb liegen Wertschöpfung und Entscheidungen oft woanders.