Etwa ein Jahr nach dem Scheitern einer Koalition von CDU, SPD und BSW kritisiert der sächsische SPD-Partei- und Fraktionschef Henning Homann das BSW als unzuverlässig. «Wir stellen fest, dass bei allen großen Zukunftsfragen dieses Landes die Absprachen mit dem BSW nicht funktioniert haben», sagte der sächsische SPD-Partei- und Fraktionschef. Als Beispiele nannte er den Haushalt und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk.
Homann äußerte den Verdacht, dass die Partei von internen Konflikten versuche abzulenken, indem sie die Koalition angreife. «Das ist ein durchschaubares und inzwischen sich wiederholendes Muster bei BSW, wofür ich relativ wenig Verständnis habe.»