Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow will eine «neue Gründerzeit» in Sachsen einleiten. Man arbeite an einem dafür an einem Wissenschaftsinnovationsgesetz, sagte der CDU-Politiker in einer Fachregierungserklärung im sächsischen Landtag. Ziel sei es, den Weg von der Forschung in eine Unternehmensgründung leichter und attraktiver zu machen.
Gemkow: «Neue Gründerzeit» in Sachsen
«Sachsen soll eine neue Gründerzeit erleben, in der Mut, Unternehmergeist und wissenschaftliche Exzellenz Hand in Hand gehen», sagte Gemkow. Er betonte die Rolle der Wissenschaft im Freistaat als Antrieb für Wirtschaft und gesellschaftlichen Fortschritt. Die eingeplanten Haushaltsmittel von jährlich mehr als zwei Milliarden Euro für 2025 und 2026 seien eine Investition in die Zukunft Sachsens.
Auch der Koalitionspartner SPD hob die Bedeutung der Wissenschaft als «Lebensader» des Landes hervor. Die Erfolge der letzten Jahre seien jedoch kein Selbstläufer, sagte Gerald Eisenblätter. In krisenhaften Zeiten müsse man die Wissenschaftsfreiheit verteidigen.