Mehr Technik, mehr Personal, mehr Standorte: Die Bundeswehr plant Investitionen in Höhe von rund vier Milliarden Euro in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Dabei geht es nach Angaben des Bundesverteidigungsministeriums um Investitionen in «weitgehend allen Bereichen der Infrastruktur». Geplant sind nach aktuellem Stand demnach Investitionen in Höhe von 1,45 Milliarden Euro bis 2029 sowie weitere 2,49 Milliarden Euro bis 2035. Es handle sich um Prognosen, so eine Ministeriumssprecherin, die sich «aufgrund der derzeitigen weltpolitischen Lage mit großer Wahrscheinlichkeit» auch verändern können.
Die höchste Investitionssumme soll dabei nach Sachsen gehen: In das Bundesland sollen in diesem Zeitraum insgesamt 1,63 Milliarden Euro fließen. 2023 hatte das Ministerium entschieden einen neuen Bundeswehrstandort im ostsächsischen Bernsdorf-Straßgräbchen in der Oberlausitz (Kreis Bautzen) aufzubauen. Dort soll ein neu aufzustellendes Logistikbataillon mit etwa 800 Dienstposten stationiert werden. Allein dafür fallen Investitionen von rund 700 Millionen Euro in den nächsten zehn Jahren an, bezifferte zuletzt Ulf Bandiko, Staatssekretär im sächsischen Innenministerium.