Die Diakonie Sachsen sieht Kinder und Jugendliche noch immer unter den Folgen der Corona-Pandemie leiden. Ihre psychische Gesundheit müsse stärker in den Blick politischer Entscheidungen rücken, teilte der soziale Dienst der evangelischen Kirche mit Blick auf eine Sitzung der parlamentarischen Enquete-Kommission zur Pandemie mit. Die Kommission hat diesen Donnerstag eine öffentliche Anhörung geplant.
Erfahrungen junger Menschen vorrangig berücksichtigen
«Die Erfahrungen und Belastungen junger Menschen während und nach der Corona-Pandemie müssen endlich vorrangig berücksichtigt und gehört werden», sagte Dietrich Bauer, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Sachsen. «Ihre Erfahrungen sind entscheidend, wenn es darum geht, Lehren aus der Pandemie zu ziehen und die vorhandenen Strukturen weiterzuentwickeln und krisenfester zu machen», ergänzte Kathleen Jevlasch, Referentin für Kinder- und Jugendhilfe der Diakonie Sachsen.