Knicklichter, eine riesige Box und tanzende Jogger: Beim ersten Run and Rave in Dresden haben am Donnerstag Hunderte Läufer miteinander gefeiert. Die klassische Partyszene sieht eigentlich anders aus - für viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer liegt aber genau darin der Reiz.
«Man vereint wirklich dieses sportliche Gesunde mit etwas, was eher als ungesund verbunden wird», sagt die Läuferin Lena Stegert. Und sie fühle sich gleichzeitig mit den Leuten verbundener, die sportliche Leistung stehe dabei nicht im Vordergrund. Mit ihr liefen noch etwa 400 weitere Jogger über das Dresdner Ostragehege - so viele, dass der Truck mit dem DJ-Pult stehen bleiben musste und Läufer abwechselnd eine große Musikbox schulterten.