Im sächsischen Taucha nahe Leipzig entsteht derzeit ein buddhistischer Tempel. Mit dem Bau der traditionellen Pagode soll ein Zeichen für Toleranz, Offenheit und Respekt vor anderen Kulturen gesetzt werden, wie der Initiator Quang Vinh Dao, der seit 2003 in Taucha lebt, sagte. «Diese Pagode steht für den Wunsch, einen dauerhaften Ort des Buddhismus und der Begegnung zwischen Vietnam und Deutschland zu schaffen.»
Der Tempel wurde in Vietnam gebaut, anschließend in Einzelteile zerlegt und bereits 2018 in neun Containern nach Deutschland geschifft. Dann gingen die Probleme los, wie Dao berichtete. «Die Visa für die Arbeiter aus Vietnam dauerten sehr lange und dann kam Corona und die Baugenehmigung war abgelaufen.»