Mit den steigenden Temperaturen machen sich in Sachsen wieder Kröten, Frösche und Molche auf den Weg zu ihren Laichgewässern. In diesen Tagen beginne die alljährliche Amphibienwanderung, informierte der Naturschutzverband Nabu. «Dabei folgen sie uralten Wanderrouten, die heute vielerorts von Straßen durchschnitten werden», so die Umweltschützer. «Für die langsam wandernden Tiere wird der Verkehr zur tödlichen Gefahr.»
Deswegen werden vielerorts an Straßen spezielle Zäune errichtet. Sie halten die Tiere von der Straße fern und leiten sie zu Fangeimern, die von Helfern täglich geleert werden. Die Freiwilligen bringen die Tiere nicht nur sicher über die Straße, sondern erfassen ihre Art und Zahl.