Die Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Sachsen hat in diesem Jahr bislang weniger Einsätze verzeichnet als im Vorjahr. Grund sei vor allem das durchwachsene Sommerwetter, das für weniger Badebetrieb und damit auch für weniger Einsätze gesorgt habe, teilte der DRK-Landesverband mit. Im Vorjahr hatten die ehrenamtlichen Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer rund 40.000 Einsatzstunden geleistet und dabei 874 Einsätze absolviert, darunter elf Rettungen vor dem Ertrinken.
Forderung nach mehr Präsenz
Mit Blick auf Sachsens Masterplan Tourismus forderte das DRK, den Ausbau touristischer Angebote stets mit Investitionen in die Sicherheit zu verbinden. Während der Berzdorfer See bereits über Wasserrettungswachen verfüge, gebe es am Bärwalder See seit mehr als zehn Jahren keine geregelte Absicherung - hier liege viel Entwicklungspotenzial, hieß es.
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten