Glycerin im Slush-Eis, Salmonellen im Hack, Blei im Zimt: Mehr als jede siebte untersuchte Lebensmittelprobe in Sachsen (15,4 Prozent) wies 2025 Mängel auf. In 50 Fällen wurden sie sogar als gesundheitsschädlich eingestuft, wie aus dem neuen Jahresbericht der Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen hervorgeht.
«Unsere Lebensmittel sind im Großen und Ganzen sicher», resümiert Präsidentin Susanne Bastian mit Blick auf die Gesamtzahl von knapp 20.500 untersuchten Proben. Die Beanstandungen seien etwas zurückgegangen: Im Jahr zuvor lag der Anteil noch bei 16,8 Prozent. Das Gros entfalle auf irreführende oder nicht vorschriftsgemäße Kennzeichnungen etwa mit Blick auf Zusatzstoffe oder Allergene.