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Projekt für bessere Wasserqualität in der Lausitz

Projekt für bessere Wasserqualität in der Lausitz
Der Bergbau hat in den Gewässern der Lausitz Spuren hinterlassen. (Archivbild) / Foto: Robert Michael/dpa
Von: Sachsen News
2,7 Millionen Euro für naturnahe Flüsse: Ein neues Projekt erprobt, wie der Zustand von Flüssen und Bächen im Braunkohlerevier besser werden kann.

Ein Projekt in den Landkreisen Görlitz und Bautzen soll die Wasserqualität verbessern und die Lausitzer Gewässer widerstandsfähiger gegenüber dem wandelnden Klima machen. Die Flüsse und Bäche in der Braunkohleregion sind durch Bergbau und intensive Nutzung belastet, wie das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) mitteilte. Bis Mitte 2029 werden Konzepte zur Verbesserung der Schwarzen Elster, Spree und Lausitzer Neiße entwickelt.

Ziel des Projekts ist die nachhaltige Nutzung und eine naturnahe Gestaltung der Gewässer. Im Zentrum steht die Entwicklung geeigneter Bewirtschaftungsmaßnahmen. Dazu werden zunächst die Defizite bei der Gewässergüte festgestellt. Geplant sind moderne Fließgewässermodelle und die Ermittlung ökologischer Mindestwasserabflüsse, die das Projekt pilothaft erprobt.

Auch die Rahmenbedingungen für mögliche künftige Gewässernutzungen sind Teil der Konzepte. Die beiden Landkreise und die Kommunen sollen von den erhobenen Klimadaten profitieren, wenn sie die Gewässer und deren Bewirtschaftung weiterentwickeln.

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Für das Projekt «Multifunktionale Gewässerbewirtschaftung» stehen bis zu 2,7 Millionen Euro zur Verfügung. 70 Prozent des Geldes stammen aus einem Fördertopf der EU für den Strukturwandel in Bergbauregionen, die restlichen 30 Prozent trägt der Freistaat.

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