Das Bündnis Sahra Wagenknecht im Sächsischen Landtag hat dem Bund eine mangelnde Vorbereitung auf die aktuelle Preissteigerung für Kraftstoff und Erdgas vorgeworfen. Sowohl die Schließung der Meerenge in der Straße von Hormus als auch globale Auswirkungen auf die Energieversorgung seien als Folge eines Angriffs auf Iran bekannt gewesen, erklärte Partei- und Fraktionschef Ronny Kupke in Dresden. Die deutschen Gasspeicher seien aber derzeit nur zu rund 20 Prozent gefüllt.
In Deutschland sei diese Situation durch das «planlose "Prinzip Hoffnung" der Bundesregierung auf einen milden Winter und Frühling verursacht worden», so Kupke. Die Versorgungsengpässe hätten auch mit dem Umstand zu tun, dass «aufgrund des Ukraine-Kriegs die russische Gasversorgung – günstig und zuverlässig – von Seiten der EU gekappt wurde».