Rund 7.500 Menschen in den drei sächsischen Großstädten Chemnitz, Dresden und Leipzig mussten 2025 Stromsperren hinnehmen. Damit hat sich die Zahl der Betroffenen binnen eines Jahres um fast 2.000 erhöht, ergab eine Kleine Anfrage der Linken im Landtag. Mit Stromsperren reagieren Energieversorger auf Zahlungsrückstände ihrer Kunden. Vor allem in Leipzig nahm das Problem deutlich zu.
Bis zu 15 Tage ohne Strom
Während die Zahl der Sperren in Dresden von 2.373 auf 2.112 und Chemnitz von 1.958 auf 1.795 leicht zurückging, verdreifachte sich die Anzahl in Leipzig – von 1.200 auf 3.600. In Dresden waren Betroffene im Schnitt eine Woche ohne Strom, in Leipzig dauerten 70 Prozent der Abschaltungen bis zu 15 Tage. Daten für die Landkreise, zur Höhe der Rückstände sowie die Zahl der betroffenen Kinder unter 18 Jahren wurden wie in den Vorjahren nicht erhoben, hieß es.