Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter hat sich grundsätzlich für das geplante EU-weite Verbrenner-Aus ausgesprochen. Über das konkrete Ausstiegsdatum könne man sprechen, «wir dürfen dabei jedoch keine Zweifel an der Grundsatzentscheidung zulassen», sagte der SPD-Politiker zum Start der Automobilkonferenz der IG Metall in Chemnitz.
Panter betonte zugleich, die Umstellung auf klimaneutrale Mobilität müsse «konsequent, aber realistisch» erfolgen. Sachsen sei bei der Umstellung weit gekommen. Dennoch müsse man technologieoffen bleiben. In der Debatte um das Verbrenner-Aus solle man pragmatisch bleiben. «Denn wozu es nicht kommen darf, ist, dass wir am Ende von chinesischen Herstellern abhängig sind», sagte er. Man dürfe weder das Vertrauen der Menschen noch der Unternehmen riskieren, Beschäftigte und Firmen bräuchten Planbarkeit.